Sicherheitshinweise

Kajakangeln ist potentiell lebensgefährlich. Daher sind unbedingt folgende Sicherheitshinweise zu beachten, weil kein Fisch der Welt es wert ist, dafür sein Leben zu riskieren:

  1. Leash it or lose it! Moderne sit on top Kajaks sind sehr stabil. Die hier angebotenen Kajaks gehören zu den stabilsten auf dem Markt. Dennoch kennt die Physik grenzen und die Boote können kentern. Um eine möglichst stabile Lage im Wasser zu gewährleisten, sollte man während der gesamten Fahrt auf dem Sitz sitzen bleiben und auf eine gleichmäßige Gewichtsverteilung (Trimmung) achten. Unnötige Gegenstände (z.B. Kajakwagen) sollten an Land gelassen werden. Das benötigte Tackle sollte so angeordnet werden, dass man es problemlos im Sitzen erreichen kann. Alles was nicht durch eine Sicherungsleine (Leash) am Boot befestigt ist, kann verloren gehen. Gefährlich wird es, wenn das Paddel (als Reserve, falls der Propelantrieb ausfällt) oder das ganze Boot wegtreibt. Daher muss das Paddel immer mit einer Paddelsicherung am Boot befestigt sein. Viele Kajaker verbinden zusätzlich sich selbst mit einer Lifeline mit dem Boot, damit es im Fall der Fälle nicht wegtreiben kann.
  2. Immer eine Rettungsweste tragen! Bei kalten Wassertemperaturen zusätzlich ein Trockenanzug.
  3. Gerade Anfänger sollten zu Beginn erste Erfahrungen in geschützten Gewässern, wie kleinen Seen sammeln oder auf kleinen Flüssen, bevor sie auf großen Flüssen und Seen oder der Nord- und Ostsee unterwegs sind. Ein guter Anhaltspunkt für die Wahl eines geeigneten Gewässers ist, ob das Gewässer von anderen (nichtangelnden) Paddlern genutzt wird und man dort z.B. ein Kanu etc. leihen kann.
  4. Immer das Wetter im Auge behalten! Windstärke und Wellen beachten! Bei zu starkem Wind und zu hohen Wellen sowie Nebel kann Kajakangeln zu gefährlich sein. Im Zweifel lieber an Land bleiben. Immer ausreichend Kraftreserven vorsehen, um ggf. gegen Wind und Wellen wieder an Land zu kommen. Bei suboptimalem Wetter immer in Landnähe bleiben und ggf. bei Verschlechterung sofort den Trip abbrechen und an Land fahren und sich ggf. abholen lassen.
  5. Wenn möglich nicht alleine raus fahren. In Gefahrensituationen kann ein Mitfahrer Hilfe holen und leisten. Außerdem machen Touren zu zweit mehr Spaß und der andere kann gute Fotos vom gefangenen Fisch machen.
  6. Verwandten oder Freunden den genauen Ort, an dem man angelt, mitteilen und Zeiten vereinbaren zu denen man sich (zurück-)meldet. Ein Handy sollte immer mitgeführt werden. Die Boote verfügen über ein wasserdichtes Fach, in dem es sicher verstaut werden kann.